Von Arzachena nach Castelsardo

Wir fahren mit dem Pkw von Arzachena nach Castelsardo und zurück. Abfahrt war so gegen 10.00 Uhr von unserem Hotel in Arzachena aus. Unterwegs wollten wir einige Sehenswürdigkeiten besichtigen.

Unseren ersten Halt machen wir bei den Riesengräbern „Li Loghi“, welche auf dem Gemeindegebiet von Arzachena liegen und zwar auf der Strasse nach Luogosanto.
Wegweiser Wegweiser

 

Nach einer halbstündigen Besichtigung fahren wir weiter bis auf ein Parking gelegen vor dem Örtchen Luogosanto. Hier ersteigen wir das in 350 m Höhe gelegene Castello di Balaiana sowie die Cappella di San Leonardo. Dieser Aufstieg verlangte einiges von uns. Es war so gegen 11.00 Uhr und die Temperatur stieg so langsam in Richtung 30 Grad. Oben angelangt bläst uns jedoch ein etwas kühlerer Wind ins Gesicht, und wir genießen die Aussicht bis zum Meer.

 

Weiter geht es nach Luogosanto und von hier aus nach Tempio Pausania. Eigentlich sollten wir dieses Örtchen auch besichtigen aber durch unsere Castello und Cappella Besichtigung standen wir etwas unter Zeitdruck.

Über die schöne, teils sehr enge, Serpentinenstrecke fuhren wir nach Perfugas und weiter an den Termen von Casteldoria vorbei bis nach Santa Maria Coghinas. Ab hier ging es über die SS134 nach Castelsardo.
Direkt an der Ausfahrt Castelsardo in Richtung Sedini liegt eine weitere Steinformkuriosität – der Roccia dell’Elefante. Ein Halt und ein paar Fotos sind angesagt.

Die Fahrt nach Castelsardo hinein ist für einen Autofahrer, Berichterstatter und Hobbyfotograph sehr stressig. Hinter jeder Kurve glaubt man ein besseres Bild dieser herrlichen Landschaft machen zu können. Die Aussicht auf die Stadt ist phänomenal. Nach einem Trip entlang des Hafens bis hinter die Stadt fahren wir zurück, parken den Pkw in der Stadtmitte und machen uns zu Fuß auf den Weg zum Castello (es fahren auch Busse)
Castelsardo Castelsardo
Unterwegs finden wir etliche Geschäfte, Bars und Restaurants. Oben angekommen stellen wir fest, daß wir das eigentliche Castello und das Museum wegen Renovierungsarbeiten nicht besichtigen können. Also gehen wir einfach weiter durch die engen, kühlen Gassen.
Unser gekaufter Korb Unser gekaufter Korb

Überall auf den engen Treppen sind Körbe jeder Art ausgestellt. Bei einer sehr freundlicher Frau kaufen wir dann auch ein Kunstwerk für 15 €. Nach einem intensiven Gespräch, auf italienisch, wird uns noch ein schöner Resturlaub gewünscht und wir verabschieden uns.

Weiter gehen wir durch die Gassen, besuchen die Kathedrale und finden endlich ein kleines Restaurant was uns zusagt. Von der Terrasse aus hat man einen super Panoramablick bis nach Korsika. Nach einem Spaghettiteller machen wir uns auf den Weg zurück zum Wagen.
Castelsardo Castelsardo
Nun fahren wir weiter über die SS134 in Richtung Santa Teresa di Gallura. Bis dahin halten wir nicht mehr an, außer zum Auftanken. Wir fahren also an der Isola Rossa und der Costa Paradiso vorbei. Das nächste Mal werden wir dann diese Orte besuchen.

Gegen 16.00 Uhr kommen wir in der nördlichsten Stadt Sardiniens an. Hier schlendern wir über einige schöne Plätze bevor wir dem Torre di Gallura einen Besuch abstatten. Auch diese Stadt ist einen Besuch wert. Wir sind jedoch ziemlich müde, teils vom wandern, teils vom fahren und entschließen uns nach einem längeren Aufenthalt in der Bar zur heimfahrt nach Arzachena ins Hotel um uns dort einer kühlen Dusche zu unterziehen.

Fazit: wir hatten wieder einen schönen, aber doch durchs viele Fahren, anstrengenden Tag erlebt.