Chia

Karibik pur liegt hinter Pula, Nora und Santa Margherita, runter zur warmen Sonne, auf der "Costiera Panoramica" gelangt man nach Chia: ein paar Häuser, eine Bushaltestelle, eine Bar, ein kleiner Supermarkt, ein Schlachter und eine Käserei, in der es alles gibt, was der Urlauber probieren muss: "Caprino", "Pecorino" und "Mozzarella" aus Sardinien.

Niemand hat es geschafft, Chia zu beschreiben, ohne von der traumhaften Bucht, dem Lagunensee - der nur durch den feinen endlos breiten Sandstrand abgetrennt ist, den meterhohen Dünen und dem türkisgrünen Wasser wie Glas zu schwärmen.

Keine Bauten von besonderer Häßlichkeit, keine Disko, kein Zentrum des Pauschaltourismus. Chia ist ein Paradies!

In "Baia Chia" lag einst die phönizische Stadt Bithia, von der nur noch wenige Steine zeugen. Das Meer hat die dicke hohe Mauer überschritten. Hat sich dann wie ein Teppich über die Stadt gerollt, die im Wasser verschwunden ist. Hinter den Dünen, inmitten blühendem Macchia-Gesträuch, liegen die Terrassen einer Strandbar mit Restaurant: hier kann man sich vom Sonnenbad erholen.

Doch Chia bietet noch mehr: super Spot für Surfer. Wer an der Costa del Sud Urlaub macht, sollte den wunderschönen Strand "Su Giudeu" als Basisstation nutzen. Zum einen hat die Bucht hier beste Windbedingungen bei Ponente, zum anderen gibt es hier eine Surf- und Kiteschule, die einen perfekten Surf-Service bietet. Alternativ bietet die weiter westlich gelegene kleine Bucht "Cala Cipolla" eine ideale Brandung für Wellenreiter. 
Porto Pino - "Cala Su Turcu"

Nicht nur feinste Sandstrände, sondern auch felsige Kiesbuchten hat die Costa del Sud zu bieten. Am Ende der Reise entlang der Panoramastrasse in Porto Pino geht es direkt hinter der Siedlung rechts ab zur "Cala Su Turcu". Den Wagen kann man zwischen den Macchiabüschen stehen lassen, um hier das klare Wasser und die Brandung in der romantischen Felsbucht zu genießen.


Teulada - "Spiaggia di Tuerredda„

Traumstrand!! Hinter einer Bergkuppe auf der Panoramastraße von Chia nach Porto Teulada eröffnet sich der Blick auf die Bucht von Teureddu. Fast möchte man den Augen nicht trauen - das Panorama ist gigantisch! Schwer zu glauben, daß es sich bei der kleinen Bucht tatsächlich um einen frei zugänglichen Strand handelt. Das Goldgelb des Sandes, das Blau des Wassers, der Blick auf die vorgelagerte Felsinsel lassen auch hier ein Gefühl von Karibik aufkommen. Statt dessen liegt dieser Strand an der Costa del Sud nur wenige Meter von der "Panoramica" entfernt, mit Bushaltestelle, Parkplätzen und einem kleinen Kiosk.
Von Porto Teulada bis Chia

Die Costa del Sud, die "Südküste" Sardiniens, zählt zu den schönsten Küstenstreifen der Insel. Wenige Kilometer entfernt vom Touristenzentrum Pula erstreckt sich die etwa 20 Kilometer lange Panoramastrecke von Chia bis Porto Teulada. An der Küste verläuft eine gut ausgebaute Straße mit zahlreichen Parkbuchten an den schönsten Aussichtspunkten.

Der Küstenabschnitt lässt sich auch auf einem nicht markierten Wanderweg entdecken, der allerdings zum Teil an der Straße entlang führt. 

Hinter der Traumbucht "Baia Chia" beginnt die malerische Strecke. Bizarre Steilufer wechseln sich mit kleinen Strandbuchten ab, an denen sich auch schon mal eine Herde Kühe in der Sonne räkelt. Die gut ausgebaute, abwechselnd steil aufwärts und wieder abwärts führende Straße hält immer wieder einmalige Ausblicke bereit: hinter einem Hügel eröffnet sich ganz unerwartet der Blick über die zerklüftete Küste, über den feinen Sandstrand von Teuredda und das leuchtend hellblaue Wasser bis hin zum Capo Malfatano, wo überlegen ein alter Sarazenenturm thront, zu dem ein kleiner Pfad führt. Das Hinterland ist von wilder Macchia bewachsen, deren Zistrosen-, Ginster- Myrten- und Wacholdersträucher im Frühjahr wie auf einer Modelleisenbahnanlage verstreutes Islandmoos wirken. Hinter dem Kap eröffnet sich der Blick auf die Küste zum Capo Teulada, das seit den fünfziger Jahren militärisches Sperrgebiet ist. Hier finden sich auch einige wenige Hotels. Diese touristischen Zugeständnisse stören jedoch nicht weiter die Postkartenidylle aus Granitlandschaften und kleinen Felsinseln, die sich aus dem türkisblauen Wasser erheben. Die Südküste Sardiniens ist das wärmste Gebiet der Insel - hier ist man Afrika am nächsten. Von dem weniger als 200 Kilometer entfernten Kontinent weht im Sommer der warme und staubige Scirocco ungebremst über die Felsküsten und feinen Sandstrände. 
Cala Su Gardulino

Die kleine stille Felsbucht "Cala Su Gardulino" liegt noch vor dem Sarazenenturm "Torre di Chia", am Ende einer Geländepiste.

Hier kann man sich am hellen Sandstrand entspannen oder entlang der zerklüfteten Felsen schnorcheln. 

Spiaggia Su Giudeu

Hier kommt Karibik-Feeling auf! Wunderschöner kilometerlanger heller Sandstrand für kleine und große Kinder.

Ein Badeparadies mit blauem, flachen Wasser und meterhohen Dünen, hinter denen man den Wagen parken kann. Surfer nutzen diesen Strand gerne als Basisstation: er bietet eine perfekte Surf-Infrastruktur. 

Spiaggia di Pula

Schon die Phönizier mußten wohl den kilometerlangen Strand von Pula zu schätzen gewußt haben - hätten sie sonst die antike Siedlung Nora hier gegründet? Neben der Costa Smeralda im Norden der Insel, ist der Strand von Santa Margherita di Pula eines der bekanntesten und beliebtesten Badeziele im Süden Sardiniens: feiner Sand und azurblaues flaches Wasser laden zum Entspannen ein.