Villaputzu

Direkt angrenzend an Muravera ist ein afrikanisch anmutendes Dorf mit weißen Häusern aus Lehm und Kalkstein. Die Entfernung zu Tortoli beträgt etwa 70 km.

Es befindet sich direkt am Berghang von Sarrabus, in einem Überschwemmungsgebiet der Mündung vom Flumedosa.

Die Umgebung ist sehr reich an natürlichen Attraktionen: auf den Bergen, Steineichen und Zypern,  in der Mitte leben Rebhühner, Wildhasen und Wildschweine.
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Im Sumpfgebiet und in den Mündungen der Flüsse findet man Osterglocken, Stroh, Tamarinde, Rohr und Weiden Bäume, Blässhühner, Königliche Stockenten, Reiher und andere wertvolle Tierexemplare.

Die zwei Minen von "Gibbas" und "S'Acqua Arrubia", waren am Anfang des Jahrhunderts sehr reich an Silber und Silber Galenit. Von geologischem Interesse ist auch "Is Angurtidorgius" die größte karstige Grotte Sardiniens.

Im Innern des Dorfes dominiert die Pfarrkirche von San Giorgio, aus gotischer - katalanischer Form.
Castello di Quirra
Was Touristen nach Villaputzu im südöstlichen Sarrabus zieht, ist die etwa fünfzehn Kilometer entfernt liegende Schlossruine von Quirra. Eine schlichte romanische Kirche, ein kleines sardisches Tal, ein Wanderweg aus Natursteinen, hier und da kleinere Baumgruppen die angenehm Schatten spenden, eine atemberaubende Landschaft, eine 360°-Aussicht - und die Stille!

Hoch oben auf dem 296 Meter hohem Monte Cudias steht das Schloß von Quirra, das in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts von den „Giudici di Cagliari“ (den Richtern aus der Judikats-Zeit) zur sicheren Verteidigung der Grenze zwischen den eigenständigen Judikaten Cagliari und Gallura gründet wurde.

Auf der Wanderung kann auch die zu Füssen des „Monte Cudias“ liegende kleine romanische Kirche aus Backsteinen „San Nicolò di Quirra“ bewundert werden.