Villasimius

Der Ort Villasimius befindet sich im äußersten Südosten der Insel. Früher war Villasimius ein einfaches Hirtendorf, aber es hat sich zu einem beliebten Ferienort gewandelt. Die Gesamtfläche beträgt 58,02 Quadratkilometer.

In der Nähe des Hafens erstreckt sich einer der schönsten Strände der Insel. Hier ist das Meer glasklar und der Sand fein und weiß. Der Strand nennt sich Spiaggia di Porto Giuncu.
In Richtung Capo Carbonara öffnen sich die Sanddünen und zum Vorschein tritt ein Salzwassersee, der Timi Ama. An diesem kann man mit etwas Glück Scharen rosafarbener Flamingos beobachten. Auch Delphine werden hier oft vom Wasser aus gesichtet. Einen Besuch wert ist auch die kleine Badebucht Cala Pira. Der Sandstrand leuchtet herrlich weiß und das Meer schimmert in den verschiedensten Farben.

Wer seinen Urlaub in Villasimius verbringen möchte, dem stehen verschiedene Ferienhäuser zur Verfügung. Sie befinden sich meist freistehend in der atemberaubend schönen Natur und unweit des Strandes. Beste Voraussetzungen für einen unvergeßlichen Urlaub in Villasimius.

Im Ort selber ist auch allerhand geboten. Es gibt zahlreiche Pizzerien und Boutiquen, die zum Shoppen einladen. Der Ort liegt in leichter Hanglage und ist ca. 2 km vom Meer entfernt. Auf der palmenbestandenen Piazza Gramsci kann man dem bunten Treiben zusehen und hier befindet sich auch die große Pfarrkirche. Das Nachtleben kommt in Villasimius ebenfalls nicht zu kurz. Der Urlauber kann sich in zahlreichen Nachtlokalen und Diskotheken bis in die frühen Morgenstunden vergnügen.

Selbst die Taucher kommen in Villasimius voll auf ihre Kosten. Die Meeresgegend um den Ort besitzt eine vielfältige Unterwasserwelt. Aber auch die Flora und Fauna an Land bietet ein wunderbares Farbenspiel der Natur. Die Gegend ist deshalb zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Die Einwohner von Villasimius leben noch ihre Traditionen. Jedes Jahr findet am 8. September ein Fest zu Ehren der Heiligen Maria statt. Es wird mit Tanz, Bootsprozessionen, Verköstigung und Musik zelebriert. 
Spiaggia Simius
Noch bis vor wenigen Jahren kannte hier jeder jeden. Jeder wußte um die Weiden, Felder, Hütten und Boote Bescheid. Damals war Villasimius ein abgeschiedenes Fischerdorf - heute ist der Ort Ziel der Szenegänger.

Zur Hochsaison schieben sich die Urlauber durchs Labyrinth der Gassen, doch nur eine führt zum Meer und dem schönen langen feinen Sandstrand "Simius" - die Via del Mare. Hier erholen sich die Urlauber tagsüber von den Strapazen der Nacht. Wer was auf sich hält, geht an diesem Strand nicht vorbei. 
Spiaggia di Punta Molentis
Von Villasimius aus folgt man der Ausschilderung nach "Costa Rei" und "Muravera". Entlang der Granithänge führt die Strasse zum Hotel l'Oleandro, hier links abbiegen und dann gleich rechts dem unbefestigten Weg bis zum Strand folgen.
 
Hier kommt Karibik-Feeling auf. Der Strand ist sandig und felsig. Das Meer ist kristallklar und himmelblau.

Früher wurden hier riesige Granitblöcke auf Frachtschiffe verladen, auch Fischer hatten hier ihre Anlegestelle. Im Früh- und Spätsommer kann man hier glücklich werden. Dann ist der Reiz der Punta Molentis auch ihre Abgeschiedenheit.

Zur Hochsaison wird es hier voll, dann liegen rot- und braungebrannte Urlauber dicht an dicht. Auch der staubige und unbefestigte Weg schreckt sie nicht ab.
Quelle: Internet Quelle: Internet
Area Marina Protetta
Rund ums "Capo Carbonara" bei Villasimius verläuft der 1998 zum Naturschutzgebiet erklär-te Meeresstrich. Dank der Genehmigung des Staates wurde der V-förmige Abschnitt zwischen dem Capo Boi im Westen und der Isola di Serpentara im Osten im Sommer 2000 nun endlich offiziell zum Meerespark.

Nicht nur ein Schnorchelparadies für Unterwasserforscher ist die "Area Marina Protetta di Capo Carbonara", denn hier leben außer den vielen Fischarten auch noch seltene Wasservögel.

Seit August 2000 sind vor der Isola dei Cavoli auch die vom aussterben bedrohten Mönchsrobben wieder gesichtet worden. Sie sind nicht riesig, erreichen maximal drei Meter Körperlänge, wiegen etwa 350 kg, haben kleine weiße oder gelbweiße Flecken auf der Bauchseite und diese unvergleichlich großen runden Augen mit wunderschönen langen Wimpern.

Viele lange Jahre hat es somit gedauert bis eine Mönchsrobbe sich wieder blicken ließ. Einst lebten sie in der "Grotta del Bue Marino" an der Küste von Dorgali.

Doch seit die Grotte in den 80er Jahren mit Beleuchtungskörpern und Rundgängen für Urlauber zugänglich gemacht wurde, verschwanden sie - wahrscheinlich, weil sie bei der Brutpflege gestört wurden. Um den natürlichen Lebensraum der Flora und Fauna zu schützen haben Forscher und Umweltschützer die "Area Marina Protetta" möglich gemacht.

Vom kleinen Yachthafen von Villasimius aus kann man per Segelboot die Inseln und lauschigen Buchten des Meeresparks anfahren - ein wirklich einzigartiges Erlebnis.