Villaperuccio - Montessu
Die archäologischen Ausgrabungen, die seit vielen Jahren im Gebiet der Gemeinde Villaperuccio im Gange sind, haben in der Ortschaft "Montessu" eine der größten Felsennekropolen, genannt
"domus de janas", des prähistorischen Sardiniens ans Licht gebracht.
Sie erstreckt sich auf über einem Kilometer auf den südlichen Kesseln jener charakteristischen trachytischen Ebene von Montessu. In dieser weiten Ebene sind zwischen dem heutigen Ort
Villaperuccio und dem Ortsteil Terrazzu, in dem archäologischen Gebiet von "S'Arriorgiu", außerdem außergewöhnliche, bis zu fünf Meter hohe Menhire vorhanden. Diese Ansiedelung reicht bis ins
dritte Jahrtausend v. Chr. zurück.
Montessu ist ein beeindruckendes Ganzes aus ungefähr vierzig künstlichen, amphitartig angelegten kleinen Grotten, gegraben in der Zeit zwischen der Jungsteinzeit und der Kupferzeit. In
einigen Gräbern sind megalithische Strukturen zu bemerken und einige Hypogäen zeichnen sich durch elegante architektonische Feinheiten und durch gemeißelte Dekorationen aus (Stierköpfe,
Symbole der "Dea Madre", Girlanden, lineare geometrische Motive, usw.).
Die Gemeinde Villaperuccio hat im Laufe der Jahre im Gebiet der Nekropolis von Montessu einen öffentlichen, archäologisch interessanten Park verwirklicht, der mit
Dienstleistungs-Infrastrukturen ausgestattet ist; eingerichtet wurden die Zufahrtsstrasse zur Zone der Nekropolis, Fußgängerwege zur Vereinfachung der Besichtigung, ein Parkplatz, ein
Dienstleistungsgebäude und Räumlichkeiten mit Dienstleistungen für die Besucher, benutzbar für einen ersten Empfang, eine einführende Abteilung für die Besichtigung, für die Ausstellung und
eine kleine Raststätte.
Die Gemeinde hat außerdem eine ständige Fotoausstellung über die zahlreichen archäologischen Notstände des Gebietes Villaperuccio organisiert, die zeitgleich mit der Besichtigung der
Nekropolis besucht werden kann.
