Der Fährhafen & die Werft von Arbatax

80 m hoher Bohrturm gebaut in der Werft von Arbatax im Jahre 2004 80 m hoher Bohrturm gebaut in der Werft von Arbatax im Jahre 2004
Der Hafen ist z.Z. nur Anlegestelle für Fährschiffe der Reederei Tirrenia, die das italienische Festland mit der Insel verbinden. Zwei mal in der Woche stoppen die Fähren von Cagliari auf ihrer Fahrt von und nach Civitavecchia und Genua in dem kleinen Hafenort. Gerade in der Saison erwacht Arbatax deshalb aus seinem Dornröschenschlaf: Denn in den Sommermonaten brausen Heerscharen von Urlaubern durch die Hauptstraße, die vom Hafen über Tortolì in den Rest der Insel führt.

Warum nur die Reederei Tirrenia? Na ja man hat einen Kontrakt mit dieser und nur mit dieser Reederei. Es gibt jedoch z.Z. Verhandlungen mit anderen Reedereien damit diese auch in nächster Zukunft hier anlegen.

Die innersardischen Strecken Arbatax-Olbia bzw. Cagliari sind zwar auch bei der Tirrenia buchbar, lohnen sich für Touristen aber kaum. Man spart kaum Zeit und die Fähren fahren aufgrund ihrer Grösse in recht großem Abstand zur Küste, so dass man kaum etwas von der Küstenlandschaft mitbekommt.

Anfahrt zum Fährhafen
Die Anfahrt ist denkbar einfach: Von der SS125 Richtung Tortolì abbiegen, der Beschilderung Richtung Porto/Arbatax folgen. Ein Stadtbus fährt ganzjährig von 7.00-22.00 Uhr von Tortolì/Busbahnhof der ARST direkt zum Hafen.

Die Trenino Verde Strecke endet auch im Hafen von Arbatax.

Snacks und Tickets
Am Pier der Tirrenia-Fähren liegen 2 Bars eine auf dem Hafengelände und eine kurz vor der Hafeneinfahrt links. Ein paar Meter weiter liegt das kleine Reisebüro "Torchiani and Company". Es ist die einzige Möglichkeit, in Arbatax noch in letzter Minute Tickets zu kaufen.

An- und Abreise ab Arbatax

Die leuchtend roten Felsen von Arbatax grüssen Ankömmlinge und Abfahrende. Arbatax ist heute bekannter für seine Felsen als für den einst bedeutenden Hafen. Ausländische Touristen kommen heute eher auf dem kleinen Flughafen von Tortolì als am Hafen an.


In der Werft werden Bohrinseln gebaut und in die ganze Welt exportiert. Die horizontal gefertigten Konstruktionen mit manchmal über 60 m Höhe sind bis weit in die Ferne sichtbar.

2004 waren wir vor Ort als so ein „Monster“ den Hafen schmückte. Ein Riesending sag ich euch, sichtbar von allen Seiten der Umgebung aus. Es war die größte Bohrinsel die hier jemals gebaut wurde. Um Aufsehen und ein Massenandrang von Schaulustigen zu entgehen wurde sie klammheimlich eines Nachts zu Wasser gelassen und abtransportiert.