Talana
Fährt man von Lanusei aus in nördlicher Richtung, trifft man nach rund 30 km an den Ausläufern des Gennargentu-Massivs auf das abgeschiedene Bergdorf Talana mit etwa
1100 Einwohnern, über das der 1500 m hohe Berg Genziana thront.
Inmitten von dichten, von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen Wäldern reicht der herrliche Blick bis zum Capo Bellavista im Süden und zur östlichen
Küstenebene.
Besonderer Stolz der Gemeinde ist die in nicht ganz 100jähriger Arbeit entstandene Pfarrkirche Santa Marta, welche die Dörfler mit eigenen Händen
errichteten.
In der näheren Umgebung belegen die Nuraghen Odrolla (1173 m), Brunci Tortori (1214), Bruncu Pisu Cerbu (1348) und die Orts nahe Nuraghe Bau e Tanca, dass schon zu
prähistorischen Zeiten auch hohe Bergregionen besiedelt waren.
