Olbia

Die Stadt Olbia, ehemals Terranoa genannt,  ist mit fast 50.000 Einwohnern das wirtschaftliche Zentrum der Region. Sie liegt 10 m über dem Meeresspiegel und ist mit einem Hafen und Flughafen ausgestattet. Sie ist sowohl im Norden als auch im Süden von vielen schönen Stränden eingerahmt und ist wohl für die meisten Inselbesucher die erste Begegnung mit der Insel.

Olbia ist eine gute Ausgangsbasis für Ausflüge in die renommierten Urlaubsorte der nordöstlichen gelegenen Costa Smeralda und südöstlichen Küste bis zur Bucht "Caletta di Siniscola".

Offizielle Webseite von Olbia (leider aber nur auf italienisch) finden sie unter: http://www.comuneolbia.it
Sollten sie per Fähre nach Olbia kommen so sehen sie während der Hafeneinfahrt auf der Linken Seite die Isola Tavolara.

In der Nähe des Leuchtturms, der sich auf der Isola di Bocca befindet, sehen sie die großen angebauten Miesmuschelfelder.

Shopping

In Olbia sollte man einen Einkaufsbummel unternehmen. Die beiden bekanntesten Einkaufsstrassen sind der Corso Umberto und die Viale Aldo Moro.

Der knapp ein Kilometer lange Corso Umberto beginnt unmittelbar am Hafen.
Die Viale Aldo Moro liegt auf der anderen Seite der Eisenbahnschienen welche durch Olbia kreuzen.

Die Öffnungszeiten der Geschäfte sind von Montag bis Samstag in der Regel von 9.00 bis 13.00 und von 16.30 bis 20.00 Uhr.

Die großen Einkaufszentren in den Industriezonen am Rande der Stadt sind hingegen durchgehend geöffnet: Dienstag bis Samstag in der Regel von 9.00 bis 21.00 Uhr. Montags erst ab 10.00 Uhr.

Zwischen den Geschäften findet man immer wieder gemütliche Bars mit oder ohne Terrasse sowie schöne schattige Plätze.

Sightseeing

Gegenüber vom Hafen liegt der Corso Umberto I. Direkt am Anfang liegt das Rathaus. und ein wenig weiter auf der gegenüberliegenden Seite die „Biblioteca Comunale Simpliciana“.

In der kleinen Altstadt, welche ein Bummel wert ist finden sie  die Piazzetta San Paolo, gelegen in der Via Cagliari. Sie bietet schöne schattige Sitzgelegenheiten mit Blick auf die romanische „Chiesa San Pietro e Paolo“. Diese ist leicht an ihrem mit buntem Kacheldach erkennbar.

Der Corso Umberto I. führt sie zur Piazza Regina Margherita. Hier befinden sich Zisternen und Überreste des Mauerrings aus römischer Zeit. Neben den Resten des römischen Aquäduktes in Via delle Terme finden sich in der Via Nanni noch punische Ruinen.

Am Hauptbahnhof steht die im Kathedrale San Simplicio. Diese im 11. und 12. Jh. von pisanischen Meistern mit lokalen Granit errichtete Kirche ist ein mittelalterlicher Bau und die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Ihre Fassade zeigt auch toskanischen Einfluß. An den Wänden sind noch Meilensteine einer alten Römerstrasse zu sehen. Die Kirche ist seit alter Zeit dem San Simplicio, dem Schutzpatron der Stadt Olbia und der Gallura, geweiht, der am 15. Mai mit einer religiösen Prozession geehrt wird

Auf dem Meer, hinter der Hafenmolde, befindet sich das „Museo Archeologico di Olbia“ (Das archäologische Museum) 

Der Markt

Dienstags und Samstags ist Markttag in Olbia.

Der Wochenmarkt ist ein beliebtes Ziel für Olbiesi und Touristen. Neben verschiedenen Ständen mit Blumen, Obst, Gemüse, Käse und Wurstwaren wird hier auch typisch sardisches Kunsthandwerk feil geboten.
Der Wochenmarkt wird an zwei Wochentagen von 8.00 bis 13.00 Uhr abgehalten:
Am Samstag in den schmalen Strassen hinter der Viale Aldo Moro und am Dienstag in der Via Roma und im Stadtteil der Chiesa della Sacra Famiglia. 

Aeroporto di Olbia - Costa Smeralda

Derselbe liegt am Rande der Stadt an der Strasse nach San Teodoro resp. wenn sie von der SS131 kommen nehmen sie die erste Ausfahrt in Richtung Hafen – Flughafen. Weitere Infos gibt es unter www.geasar.it

Der Hafen

Olbia ist,  gefolgt von Arbatax, Porto Torres, Golfo di Aranci und Cagliari, der größte Passagierhafen Sardiniens und ein alter Handelsposten und Exporthafen. Als Frachthafen ist Olbia hauptsächlich Umschlagplatz für Maschinen, Mineralstoffe und landwirtschaftliche Erzeugnisse.

Die Stazione Marittima wird von den Fährschiffen der Reeder Tirrenia, Grandi Navi Veloci, Linea dei Golfi und Moby Lines aus Genua, Livorno, Piombino und Civitavecchia angelaufen.