Santa Teresa di Gallura
Auf dem Bild - Links hinten sieht man die Berge Korsikas
In Santa Teresa di Gallura, der nördlichsten Stadt Sardiniens, mit 4.200 Einwohnern weht meistens ein kräftiger Wind und zwar der aus Afrika kommende Mistral.
Im Sommer platzt der sehr saubere Ort aus allen Nähten, nicht wegen den Bademöglichkeiten, denn die sind äußerst beschränkt, sondern wegen seinen guten
Surfmöglichkeiten auf den umliegenden 13 Stränden.
Die Gegend ist schon seit Urzeiten bewohnt. Erste Spuren gehen auf die Nuraghen zurück, Römer nutzten die Granitfelsen am nahe gelegenen Capo Testa als
Steinbruch.
Vom ausgezeichnet restauriertem „Torre Spagnola“ aus wie auch von anderen hier vorhandenen Aussichtspunkten hat man einen ausgezeichneten Blick auf die 12 Kilometer
entfernten Kreidefelsen Bonifacios auf Korsika.
Der Fähr- und Touristenhafen – Ab nach Korsika!
Nur etwa 12 Kilometer trennen Sardinien von der kleinen Schwesterinsel Korsika. Um so erstaunlicher, dass es nur eine regelmäßige Verbindung zwischen den beiden
Inseln gibt: Von Santa Teresa di Gallura nach Bonifacio. Alle anderen Routen, wie etwa Palau-Porto Vecchio oder Porto Torres-Propriano werden entweder nur im Sommer oder nur unregelmäßig angeboten.
Kein Wunder also, dass die Fähren zwischen Korsika und Sardinien stets recht gut gebucht sind - auch zur absoluten Nebensaison.
Wer mit dem Auto übersetzen will, sollte also unbedingt reservieren. Deckpassagen ohne Fahrzeug sind problemlos zu bekommen.
Wer von Sardinien nach Korsika oder umgekehrt mit dem Mietwagen reist, sollte vorher genau die Papiere des Vermieters überprüfen, ob der Wagen auf die andere Insel
ausgeführt werden darf. In der Regel ist das nämlich nicht möglich oder zumindest erlöschen manche Versicherungsleistungen.
Im Yachthafen haben z.Z. gute luxemburgische Freunde ihre Segelyacht liegen.
Quelle: Internet
Antiker Steinbruch
Läuft man zu Fuß die Bucht entlang, gelangt man zu einem römischen Granitsteinbruch und den Resten der römischen Siedlung Tibula. Hier liegen noch die tonnenschweren
Überreste von Säulen und Granitblöcken zwischen den Felsen. Capo Testa war aufgrund seiner Nähe zum Wasser besonders als Steinbruch geeignet: In die Felsen wurden Holzkeile getrieben, die
anschliessend mit Wasser aufgeweicht wurden. Das Holz trieb auf und sprengte den harten Granitstein. Einige Säulen des Pantheons in Rom sollen aus Capo Testa stammen. Auch die Pisaner nutzen den
Granit aus Santa Teresa: Die Säulengallerien des Doms von Pisa stammen von hier.
internet foto
Bizarre Formen aus Granit
Die See und der Wind haben am Capo Testa bizarre Gesteinsformen aus Granit geschaffen. Bei einem Spaziergang auf dem Kap kann man die unterschiedlichsten Formen und
Gestalten entdecken.
Quelle: Internet
Capo Testa und Baia Santa Reparta
Ein kleiner Damm verbindet die Halbinsel Capo Testa mit dem Festland. In der kleinen, vor allem im Sommer gern besuchten Bucht Baia di Santa Reparta, kann man
zwischen Granitfelsen auf denen auch ein Leuchtturm steht, planschen.
Auf der anderen Seite des Damms liegt der Strand Rena di Ponente. Der Isthmus, der Sardinien mit dem Felskap verbindet, wird auch "Strand der zwei Meere"
genannt.
Quelle: Internet
Valle della Luna
Das Valle della Luna gehört zu den offenen Geheimnissen von Capo Testa. Kein Schild führt in das Tal, in dem es spektakuläre Gesteinsformen und zum Teil bearbeitete
Granitblöcke aus der Römerzeit zu entdecken gibt.
Das Tal war in den 70er Jahren europaweit als Tal der Hippies bekannt.
Bei Vollmond scheinen die Felsen des Tals zu leben. Im Spiel von Licht und Schatten erheben sich magische Formen und Figuren aus den Felsen, glitzert der Granit im
Zwielicht der Nacht. Seit einigen Jahren dient das "Valle" auch für sommernächtliche Raves.
Quelle: Internet
Cala Spinosa
Am Ende des Kaps führt ein Weg von einem großen Parkplatz für Reisebusse zum Leuchtturm des Kaps. Von hier aus hat man einen guten Blick auf die Bucht Cala Spinosa,
einige kleine Sandbuchten, die schroffen Granitfelsen des Kaps und hinüber zu den korsischen Kalkfelsen.
Quelle: Internet
Bronzezeit - Siedlung Lu Brandali
Kehrt man von Capo Testa zurück nach Santa Teresa, weist ein Schild in Richtung "Tomba dei Giganti - Lu Brandali". Die Nuraghensiedlung, nur wenige hundert Meter von
einem Feriendorf entfernt, stammt aus dem 9. bis 10. Jahrhundert v. Chr. besteht aus einem Nuraghen mit Verteidigungstürmen, mehreren Hütten und einem Gigantengrab.
Spiaggia di Capo Testa an der "Valle della Luna"
Klitzekleiner Sandstrand etwa 500 Meter hinter der längeren "Spiaggia Due Mari". Hier kann man so richtig toll schnorcheln, sich auf flachen Felsplatten sonnen und
surfen - auch wenn der Beachbreak eher harmlos ist. Von Santa Teresa di Gallura über die Strasse Richtung Capo Testa zu erreichen.
Baia di Rena Bianca
Zu Füssen von Santa Teresa liegt die nur 300 m lange traumhafte Sandbucht Rena Bianetwa Der beliebte Strand hat nur wenige Parkplätze, ist aber leicht zu Fuß zu
erreichen. Oberhalb des Strands gibt es eine kleine Bar mit bestem Panoramablick.
