Bosa & Bosa Marina
Verborgen im Nordwesten der Insel, 40 km südlich von Alghero, liegt ein einmaliger Ort.
Bosa das 8.700 Einwohner zählende Temo-Städtchen. Eindeutig bestimmt der Fluß Temo die Stimmung des großen Mündungstals. Die Zeit bleibt nicht stehen, doch sie scheint langsamer zu fließen
- wie der einzige auf 6 km schiffbare Fluß auf Sardinien. Gelassen und freundlich bereitet er Ruhe übers Land.
Die Palmenpromenade am Flußufer – Via Lungotemo – ist mit prächtigen Wohnhäusern geprägt.
Doch auch das Altstadtviertel "Sa Costa", welches sich nur zu Fuß besichtigen lässt, mit dem Gewirr an Gassen und Laubengängen, wo man das Kunsthandwerk bestaunen kann, bietet jede Menge
Sehenswertes. Bei der alten Brücke erstrahlen die Kirchen "Cattedrale dell'Immacolata" und die "Chiesa der Rosario" in ihrem Glanz. Das Rathaus befindet sich hingegen in der wunderschönen
spätbarocken "Chiesa del Carmine".
Hoch über diesem Paradies, inmitten eines riesigen Areals thront die "Festung Serravalle". Sie liegt 80 m über dem Fluß und erlaubt einen einzigartigen Blick auf die Altstadt, den Hafen und
die Umgebung. Drumherum haben die Einheimischen das Land zum Leben erweckt und eine blühende Landwirtschaft kreirt, die vorwiegend Wein produziert.
Der helle Sandstrand liegt nur etwa 2 Kilometer entfernt im kleinen Küstenort Bosa Marina. Hier schlummert die im Stil der katalanischen Gotik erbaute Kirche "Santa Maria del
Mare". Den Strand beherrscht hingegen ein aragonesischer Festungsturm, die "Torre Aragonese dell'Isola Rossa". Hier gibt es außer einem gut strukturierten Touristenyachthafen auch heiße
Wasserstellen.
Die kleinen Buchten schmiegen sich um das glänzende Meer, in dem sich vielerlei Fischarten befinden und ein wahres Paradies für Unterseewassersportler ist. Aus diesem Meer kommen die beliebten
"roten Korallen" die schon seit vielen Generationen in Bosa durch Handarbeit reizvoll verarbeitet werden.
Und wenn der Sonnenuntergang den weiten Himmel über Bosa lichtblau und rosa streift und wenn dann noch ein Gänsegeier mit leichten Flügeln gegen die untergehende Sonne fliegt dann fällt alles
Unruhige und Hektische von einem ab und man trinkt genüßlich einen "Malvasia", den Wein aus dem Temo-Tal der die Farbe der Sonne und den Geschmack des Südens hat.
Und wenn der Sonnenuntergang den weiten Himmel über Bosa lichtblau und rosa streift und wenn dann noch ein Gänsegeier mit leichten Flügeln gegen die untergehende Sonne fliegt dann fällt alles
Unruhige und Hektische von einem ab und man trinkt genüßlich einen "Malvasia", den Wein aus dem Temo-Tal der die Farbe der Sonne und den Geschmack des Südens hat.
Quelle: Internet
Capo Marargiu
Ein wunderschöner Küstenabschnitt liegt ein paar Kilometer vor Bosa von Alghero kommend. Unter Tauchern ist dieser Ort längst kein
Geheimtip mehr, denn die Küste bis zum Capo Marargiu ist ein beliebtes und attraktives Taucher-Revier. Wer sich in diesem Küstenabschnitt in die Fluten stürzt kann nicht nur die kleineren und
größeren Mittelmeerbewohnern hautnah erleben, zwischen Trachyt- und Tuffsteinklippen gibt es auch Grotten und Höhlen zu entdecken. Zum Sonnenbaden dürfte dieser vorwiegend felsige
Küstenabschnitt hingegen eher weniger geeignet sein.
Doch der eigentliche Hit am „Capo Marargiu“ sind die Gänsegeier. Die „Entulzus“ (Gänsegeier auf sardisch) bewohnen direkt hinter dem Kap die offenen Steilwände. Die kleine Kolonie geselliger
Felsenbrüter, nistet hier unter idealen Bedingungen direkt über dem Wasser. Etwa hundert freifliegende Geier leben und segeln in großen Höhen am „Capo“ und im Gebiet um Bosa. sie wiegen
zwischen 6,5 und 12 Kg und sind ungefähr 100 bis 115 cm lang. Die Spannweite ihrer Flügel kann bis zu 285 cm (also größer als ein Adler) betragen. Kopf und Hals sind mit blaß bräunlichen
Daunen befiedert. Eine gelblich weiße, flaumige Halskrause schmückt die Kehle zusätzlich. Die Geier, die fast 40 Jahre alt werden, ernähren sich vorwiegend von dem Aas und den Eingeweiden der
Tierkadaver.
Quelle: Internet
Capo Compulditto
Eine schöne doch leider winzige feinsandige Badebucht liegt zwischen Capo Marargiu und Bosa noch vor dem Sarazenenturm „Torre Argentina“
Trenino Verde
Die Schmalspurbahn fährt von Bosa Marina in vielen Serpentinen und mit großartiger Aussicht auf die Steilküste nach Tresnuraghes hinauf. Auf der Strecke verkehren heute nur noch touristische
Sonderzüge an den Wochenenden im Juli und August.
Unter www.treninoverde.com kann die
Broschüre mit sämtlichen Strecken des Trenino Verde runtergeladen werden.
Sardinien - La mia Isola