Antipasti - Vorspeise

Bottarga

Der “Bottarga” wird auch als sardinischer Kaviar bezeichnet. Er wird in dünnen Scheiben geschnitten als Vorspeise serviert, sowie als Geschmacksverfeinerung zu Pastagerichten wie Spaghetti alla Bottarga.

Es ist ein typisches Produkt aus Sardinien, was in der ganzen Welt als Spezialität bekannt ist. Einzigartig im Geschmack und unverwechselbar, bereichert es den Geschmack und die Verfeinerung der Speisen.

Der spezielle Geschmack des Bottarga ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Es ergeben sich vielseitige Rezepte, von der “pasta alla bottarga”, bis hin zu verschiedenen Vorspeisen.

Bottarga wird aus dem Rogensack der Meeräsche gewonnen, eines Fisches, der im Golf von Oristano vorkommt und mit Salz ausgetrocknet wird. Die Technik um diese Fischkonserve zu erhalten ist einfach, verlangt aber große Gewandtheit von demjenigen, der sie vornimmt und vor allem einwandfreies Rohmaterial. Es werden die größten Meeräschen ausgewählt und die Zeit zwischen dem Fang und der Ausweidung muß so kurz wie möglich sein. Nachdem sie sorgfältig vom Blut gereinigt und gewaschen wurden, werden die Rogensäcke auf eine freie Fläche gelegt und mit Salz bedeckt. Nach zwei Stunden werden sie in Salzwasser gewaschen und auf Holzbretter gelegt. Beim Sonnenuntergang werden die Bretter in das "Bottarga-Haus" übergeführt und aufeinander gelegt, so daß auf die Eier ein leichter Druck ausgeübt wird.

 

Bottarga Bottarga

Coccoi de Sartizzu

Eine an der Luft getrocknete Wurst, wird dünn geschnitten aufgetragen.

Dazu gehört auch der sardische Schinken, der dem aus Parma kaum nachsteht. Vielerorts wird auch Schinken vom Wildschwein angeboten.

Dazu werden in eine Lauge mit Salz und Samen vom wilden Fenchel eingelegte grüne Oliven serviert. Oder schwarze Oliven aus einer einfachen Salzlake.

Sie werden angemacht mit Öl, Knoblauch, gehackter Petersilie und wenigen Tropfen Essig. 
Quelle: Internet Quelle: Internet
Pane Carasau – Sardisches Brot

Nennt man die hauchdünnen, knusprig hart gebackenen Brotfladen aus ungesäuertem Teig, die man monatelang aufbewahren kann.

Wegen ihrem Aussehen werden sie auch „Carta da Musica“ (Notenpapier) genannt.



Sie wurden früher von den Hirten auf ihren langen Wandertouren mitgenommen. In vielen Restaurants wird das Brot heute zum essen gereicht – mit oder ohne eingeriebenen Öl – Knoblauch usw.
 
Die Brotfladen werden gelegentlich auch als Pane Frattau serviert, indem sie mit kochendem Wasser überbrüht und dann mit Tomatensosse und Ei angerichtet werden.