Strassen

Quelle: www.ferien-in-sardinien.com

Nur wenige, vierspurige Schnellstrassen verbinden die größeren Städte. So verläuft die Schnellstrasse SS131 (SS = strada statale, somit Bundesstrasse) von Porto Torres über Sassari und Oristano bis nach Cagliari, während die Schnellstrasse SS131dir. die Städte Olbia, Siniscola und Nuoro verbindet, um dann auf der Höhe von Abbasanta in die SS131 zu münden.

Im Süden verbindet die SS130 die Stadt Iglesias mit Cagliari. Viele Feriengegenden und Küstenorte sind jedoch nur über zweispurige, generell gut ausgebaute Land- oder Serpentinenstrassen erreichbar.

Achtung: Auf den Land- oder Serpentinenstrassen begegnen sie öfters freilaufenden Tieren. Sehen sie Tierkot auf der Strasse, Gang runterschalten denn hinter jeder Kurve kann eine Kuh, ein Pferd, ein Schwein oder eine Ziege stehen. Sie treten meistens in Rudeln auf.
Pkw - Das Wichtigste in Kürze

1. Normalerweise maximal 90 km/h!
2. Außerorts immer mit Abblendlicht fahren d.h. auch am Tage!
3. Sicherheitsweste im Kofferraum mitführen!
4. Immer genügend Zeit einkalkulieren! 

Viele Dorfstrassen finden sie noch ungeteert vor d.h. sie fahren über Schotter Matsch usw. Achtung: hier finden sie oft tiefe Löcher.

Ursache für diese Straßen ist, daß die Anreiher selbst für die Kosten bezahlen müßen wenn sie wollen daß sie geteert wird.

Die Ape

Ape heisst Biene.

Typisch italienisch kommen sie in unzähligen Versionen dahergerattert. 

Klein und wendig, wie sie sind, finden sie ihren Weg auch durch die engsten Gäßchen der italienischen Bergdörfer und durch schmale Wirtschaftswege. Die relativ niedrigen Anschaffungs- und vor allem die geringen Unterhaltskosten machen sie beinahe für jedermann erschwinglich.

Die Ape ist zum Standardfahrzeug der Handwerker, Bauern und Kommunalbetriebe geworden, Eisverkäufer füllen die Hörnchen von ihrer Ladefläche, Weinbauern laden ihre 25-Liter-Flaschen auf ihr ab, fliegende Händler bringen Berge bunter Billigkleidung mit ihr zum Markt, randvoll mit Oliven fährt sie zur Ölmühle, um mit großen Blechkanistern voll Olivenöl zurückzukehren, der Großvater karrt das Feuerholz mit ihr durch die Gassen. Es gab auch eine Taxiversion und einen Sattelauflieger. 
Quelle: Internet Quelle: Internet

Eisenbahn

Sardinien verfügt über ein Schmalspureisenbahnnetz, welches bspw. Palau mit Alghero verbindet, Olbia und Porto Torres mit Cagliari (Knotenpunkt ist der Bahnhof Ozieri / Chilivani) und Carbonia mit Cagliari. Die Zugfahrten sind sehr günstig aber leider ausgesprochen zeitaufwendig. So benötigt man bspw. für die Fahrt von Cagliari nach Porto Torres etwa vier Stunden. Die Fahrkarten müssen bereits vor dem Einsteigen auf dem Bahnsteig abgestempelt werden. 

Trenino Verde

Touristisch interessant ist hingegen der Trenino Verde mit Dampflokomotive, welcher durch unberührte, eindrucksvolle Landschaften führt. Wegen der Trockenheit (Feuergefahr) kann es jedoch vorkommen daß die Dampflokomotive durch eine Dieselzugmaschine ersetzt wird.

Die älteste Linie von 1888 ist die von Bosa an der Westküste über Macomer zur Barbagia-Hauptstadt Nuoro. Gesamtlänge 138 km, Dauer 2,5 Stunden.

1913 kam die Strecke von Cagliari durch die Campidano und Marmilla nach Mandas hinzu. Dort teilt sie sich.

Die eine Linie führt nach Arbatax an der Ostküste. Gesamtlänge 238 km, Dauer 6,5 Stunden.

Die andere Linie ab Mandas fährt ins Gennargentu-Gebirge nach Sorgono. Länge 166 km, Dauer 6,5 Stunden.

Die Linie zwischen Palau im Norden führt quer durch die Gallura nach Alghero an der Westküste. Gesamtlänge 185 km, Dauer 5 Stunden.

Besonders schön ist die Strecke von Arbatax an der Ostküste nach Mandas im Landesinnern (etwa 5 Stunden) oder auch die Strecke von Macomer im Landesinnern nach Bosa an der Westküste (etwa 2 Stunden).

Unter www.treninoverde.com kann die Broschüre mit sämtlichen Strecken des Trenino Verde runtergeladen werden.

Bus

Die Busverbindungen sind in Sardinien günstig, aber ein wenig spärlich, vor allem für Ferienorte. Dennoch sind die Busverbindungen besser ausgebaut als das Bahnnetz. So fahren bspw. ab Flughafen Alghero auf Ryanair Flüge abgestimmte Shuttle-Busse nach Cagliari, mit Zwischenstopps in Sassari, Macomer und Oristano (Flüge von/nach London, Barcelona-Girona ganzjährig, Frankfurt-Hahn nur von April bis Oktober). Ab Flughafen Olbia gibt es hingegen auf Hapag Lloyd Express abgestimmte Shuttle-Busse nach Cagliari, mit Zwischenstopps in Nuoro und Oristano. (ohne Gewähr – bitte vorher im Internet den aktuellen Stand nachschauen).

Stadtbusse (CTM) sind orange-gelb, Überlandbusse (ARST) hingegen blau. Bustickets werden in fast allen Tabakwarenläden oder auch an Zeitungskiosken verkauft. Für Überlandbusse können die Fahrkarten für einen etwas höheren Preis auch direkt beim Busfahrer gekauft werden. Alle Busfahrkarten müssen beim Einsteigen im Bus abgestempelt werden.  

Mietwagen

Mietwagengesellschaften, altbekannte sowie sardische finden sie en Masse. Wochenpreis für einen Kleinwagen ungefähr 250 – 300 € mit Versicherung (sollte man machen). 

Taxi

Die Taxiunternehmen bieten ein umfangreiches Dienstleistungsangebot: Neben Fahrgasttransport und Stadtfahrten auch Dienste im Umland sowie Fernfahrten. Allerdings ist Taxifahren kein billiges Vergnügen.